EMS – Elektrischer Muskelstimulation

Der Einsatz elektrischer Muskelstimulation (EMS) als Ganzkörpertraining - miha bodytec

Eine der vielseitigsten Methoden, um die zahlreichen Risikoerkrankungen zu vermeiden, ist das Elektrostimulationstraining. Es wird bereits seit langem erfolgreich in der Physiotherapie und dem Leistungssport genutzt. Die Möglichkeiten der Elektromyostimulation als ganzheitliches Fitness- und Gesundheitstraining sind noch nicht einmal ansatzweise erfasst. Je nach Wahl der Stimulationsparameter lassen sich physiologische Effekte im Sinne von Körperformung, Kraftzuwachs, Enzymaktivität oder Beschleunigung oxidativer Vorgänge, aber auch psychologische Wirkungen und eine erhöhte Körperstabilität und -Wahrnehmung registrieren.

EMS-Training mit „miha bodytec“

Während übliche Elektrostimulatoren in der Regel auf einen punktuellen Einsatz ausgerichtet sind, werden beim miha bodytec gleichzeitig Agonisten und Antagonisten aktiviert. Somit ist eine besonders zeitsparende Möglichkeit eines effektiven Trainings gegeben. Entsprechend der unterschiedlichen Motivation der Nutzer (Reha, Leistungssport, Fitness, ...) ist das Spektrum der möglichen Zielgruppen breit gefächert. Durch das Training mit dem miha bodytec werden u. a. die kleinen, kurzen Muskeln des Rückens, sowie die tiefe Muskulatur des Beckenbodens stimuliert, die durch ein herkömmliches Krafttraining nur schwer erreicht werden können. Diese Tatsache trägt erheblich zur Wirksamkeit dieses speziellen EMS-Trainings bei der Reduzierung von Rücken- und lnkontinenzbeschwerden bei. Die Elektroden werden nicht auf die Haut geklebt oder über eine Vielzahl von Gurten auf der Haut fixiert wie bei anderen Geräten, sondern über ein einfaches Gurtsystem auf der feuchten Kleidung getragen, was hygienischer ist und den Elektroden eine längere Lebensdauer beschert.

Ausgewählte Studienergebnisse (Universität Bayreuth, Boeckh-Behrens/Vatter 2003)

134 Probanden trainierten sechs Wochen mit Ganzkörper-EMS. 82% der Teilnehmer konnten ihre Rückenschmerzen verringern, 30% waren beschwerdefrei. 40% klagten vor dem Training über chronische Schmerzen, nur noch 9% danach. Verbesserungen der lnkontinenzbeschwerden wurden bei 75% festgestellt, 33% waren beschwerdefrei. Die Beschwerdesituationen wurden um 50% reduziert.

Die Trainingsgruppe verbesserte ihre Maximalkraft um 12,2 %, ihre Kraftausdauer um 69,3 %. Körpergewicht und BMI blieben annähernd gleich, der relative Körperfettanteil reduzierte sich in der Trainingsgruppe um 1,4 %, in der Kontrollgruppe erhöhte er sich im gleichen Zeitraum um 6,7 %.

Der Körperumfang reduzierte sich signifikant bei den weiblichen Teilnehmern an Brust (- 0,7 cm), Oberschenkel (- 0,4 cm), Taille (- 1,4 cm) und Hüfte (- 1,1 cm). Bei den männlichen Probanden wurden Umfangsreduktionen an der Taille (- 1,1 cm) und Zuwächse an Oberarm (1,5 cm), Brust (1,2 cm) und Oberschenkel (0,3 cm) gemessen.

Das Körpergefühl verbesserte sich bei 83,0 % der Personen bezüglich ihrer Verspanntheit, 89,1 % fühlten sich strammer oder stabiler und 83,8 % empfanden eine verbesserte Leistungsfähigkeit. 86,8 % bemerkten subjektive positive Körperformungseffekte. Das Training wurde von 90,0 % der Teilnehmer positiv empfunden.

Hohe lntensitäten brachten bei 38,9 % der Rückenpatienten völlige Beschwerdefreiheit, niedrige lntensitäten lediglich bei 18,6 %. Bei Inkontinenz ergab eine hohe lntensität an der Gesäßelektrode deutlich bessere Ergebnisse: 93,3 % (versus 66,6 %) konnten ihre Beschwerden verringern, 46,7 % erlangten wieder völlige Kontinenz (versus 22,2 %). Darüber hinaus förderte eine hohe lntensität das Gefühl für Körperstabilität in stärkerem Maße.

Fazit

Das miha bodytec Training stellt ein zeitsparendes, hoch wirksames Allround-Training dar, das weitreichende positive gesundheitliche Effekte erzielt. Dabei werden fast alle muskulären Ziele präventiv erreicht. Das Spektrum reicht von Prävention über Therapie und Fitnesstraining bis hin zum Einsatz im Performance Training im Leistungssport, wo miha bodytec bereits erfolgreich angewendet wird.

  • Osteoporose (Knochenerkrankung)
  • Inkontinenz (Blasenschwäche)
  • Adipositas (Übergewicht, Fettleibigkeit)
  • Metabolismus (Stoffwechselerkrankung)
  • Marcumar Patient
  • Multipler Sklerose
  • Mobus Parkinson
  • Diabetes
  • Myasthenia gravis (extreme Muskelschwäche)
  • Krampfadern
  • Starke atrophierte Muskeln (lange Ruhiggestellt)
  • Neuropathie
  • Rheuma
  • Mobus Dupuytren (Bindegewebswuchung)
  • Impingement Syndrom in der Schulter
  • Lipödem (Reiterhosen)
  • Zum Teil Migräne
  • Raynoud Syndrom (Gefäßverengung – nur mit Attest vom Arzt)
  • Mobus Reiter (Entzündungsreaktionen – nur mit Attest vom Arzt)
  • Patella Luxation
  • Guillain Barre Syndrom (Nervenkrankheit)
  • Tinnitus
  • Gürtelrose
  • Down Syndrom (-nur mit Attest vom Arzt)
  • Mobus Boastrup (Wirbelsäulenerkrankung)
  • Nackenverspannung
  • Herzinsuffizienz
  • Nach Herzinfarkt (Attest vom Arzt)
  • Trigeminus
Frau bei EMS Training mit Unerstützung
Mann bei EMS Training und elektronischer Kontrolle